Über uns

Unser Tierschutzverein wünscht allen Tierfreunden eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017!

 

Bündnis für Tiere e. V.
Magdeburg
c/o Vorsitzende Mirjam Karl-Sy
Nicolaiplatz 1
39124 Magdeburg

Tel.: 0391 2528762 (ab 20.00 Uhr)
E-Mail: info@buendnis-fuer-tiere.de

Für die bessere Erreichbarkeit:
Handynummer: 0170 900 1315

 

Wie in jedem Verein ist auch bei uns Bewegung in der Mitgliedschaft. Nicht in jedem Fall werden bei Beendigung der Mitgliedschaft die Mitgliedsausweise zurückgegeben. Daher geben wir in regelmäßigen Abständen neue Mitgliedsausweise aus.
Die Mitglieder des "Bündnis für Tiere e. V.” weisen sich mit dem hier als Muster beigefügten Mitgliedsausweis aus. Der Mitgliedsausweis ist gültig mit dem Personalausweis.

 

 

 

Unser Flyer 

 

  

 

 

 

Tiervermittlung

Kater Paulchen sucht dringend ein neues Zuhause.

Lesen Sie seine Geschichte hier 

 

 

 

Viele Katzenwelpen, männlich, weiblich, alle Farben, suchen ein liebevolles neues Zuhause.
Tel. Nr. 0391 401 4390 oder 0391 252 8762, immer abends

 

 

Vermisst

 

Seit einer Woche wird Kater “Sami” vermisst. Er ist von einem nächtlichen Ausflug (Magdeburg, Winckelmannstraße) nicht zurück gekehrt. Sami ist auf dem Foto der dunklere Kater. Er ist knapp 3 Jahre, weiße Söckchen vorn, weiße Kniestrümpfe hinten. Auf der Nase einen weißen Strich und neben dar Nase auf jeder Seite einen weißen Fleck, der Bauch ist weiß. Sami ist ein Norweger-British-Kurzhaar-Mix. Das Fell schwarz von grau melierten Streifen durchsetzt.

Wer etwas über den Verbleib des Tiere sagen kann, oder ihn gefunden hat meldet sich bitte unter der Tel Nr.: 0391/7327294 oder unter: Email: praxis@nhp-ladwig.de

  

 

Katze  in Buckau vermisst!
Mia  ist am 29.07. 2016 von ihrem Ausflug nicht mehr nach Hause gekommen, sie trug, wie auf dem Foto, ein Halsband.
Kontakt erbeten über  Tel. 0391-5556171

  

  

 

Seit dem 08.04.2016 vermissen wir schmerzlich unseren NINO, Main Coon, schwarz mit rötlichen Spitzen. Nino ist kastriert, gechipt, gemeldet bei Tasso, 6 Jahre alt, grüne Augen, buschiger Schwanz, Luchspinsel auf den Ohren, zuletzt gesehen im Ahornweg/ Holunderweg in 39175 Biederitz. Nino könnte mit einem Baufahrzeug aus Magdeburg mitgefahren sein.
Bitte melden bei Nicole Günther-Engel unter:

 

 

 

Vermisst

Seit dem 20.02.2016 wird unsere kleine grau-geflammte Katze schmerzlich vermisst. Zu Hause ist sie in der Friedensstraße. Die Kleine wird am 04.04.2016 ein Jahr alt und ist noch nicht kastriert. Sie hat auch einen Nabelbruch, der ärztlich behandelt werden muss. (kleine Beule unter dem Bauch).

Bitte schaut aufmerksam in Kellern und Gärten nach. Sie ist eine reine Wohnungskatze und plötzlich allein draußen, daher ist sie sicher sehr ängstlich.

Wir und ihr Bruder, der kleine rote Kater, vermissen sie so! Bitte helft!!

Handy: 0157 / 54 50 86 87          

Handy: 0163 / 30 60 665

 

 

 

 

Unser Verein betreibt kein eigenes Tierheim, sondern arbeitet ausschließlich mit privaten Pflegestellen.
In unseren Pflegestellen betreuen wir Katzen und Kleintiere. Die Betreuung von Hunden ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Mehr unter Tiervermittlung

 

Falls das passende Tier nicht dabei sein sollte, verweisen wir auch auf den Tierschutzverein Wolmirstedt und auf den Tierschutzverein Katzenhilfe Magdeburg e. V. Mit beiden Vereinen arbeiten wir eng zusammen.

Neues

Bitte, verschenk mich nicht! Keine Pfoten unterm Weihnachtsbaum!
     
    Plutos Start ins Leben war viel versprechend. Von seiner Mutter und seinen Geschwistern aus ging es sofort in ein warmes, kuscheliges Zuhause. Und als am Abend die Kinder ins Wohnzimmer stürmten, flossen sogar Freudentränen. Doch schnell wurde alles anders. Der Weihnachtsbaum war kaum entsorgt, schon verloren die Kinder die Lust an langen Spaziergängen durch Schnee und Matsch und am gemeinsamen Training. Die Erwachsenen übernahmen nur widerwillig die Aufgaben, die ihre Kinder zu erledigen versprochen hatten. Statt großer Freude herrschte nun Frust, die Erziehung blieb auf der Strecke, Pluto wurde ein ungestümer und unerzogener Junghund. Bis seine Menschen eines Tages aufgaben. Nur ein Jahr später wartet der junge Hund nun hinter Tierheimgittern verzweifelt auf eine Familie, die ihm das bietet, wonach er sich so dringend sehnt: ein Zuhause für immer.

  Plutos Geschichte steht beispielhaft für viele Schicksale, denn leider werden nach wie vor häufig Tiere zur Weihnachten verschenkt. Besonders zu Weihnachten möchten Eltern ihre Kinder glücklich machen und ihnen etwas ganz besonders schenken. Schnell werden da die Bedenken kleingeredet oder über Bord geworfen, und ein Tier kommt ins Haus.

  Die TASSO-Bitte: Verschenken Sie keine Tiere, und machen Sie andere Menschen darauf aufmerksam, dass es nicht im Sinne der Tiere ist, ein Weihnachtsgeschenk zu sein. Erklären Sie auch Ihren Kindern ruhig und vernünftig, warum es zu Weihnachten kein Haustier geben wird.

  Auch ohne eigenes Haustier ist der Kontakt zu Tieren möglich und auch wichtig für Kinder. Vielleicht können die jungen Tierfreunde im Tierheim aushelfen oder regelmäßig Nachbarn oder Verwandte mit Haustieren besuchen, um auf diese Art erste, intensivere Kontakte zu Haustieren haben zu können.

  Falls eine Familie mit dem Gedanken spielt, ein Haustier aufzunehmen, ist es wichtig, dass diese Entscheidung gründlich durchdacht, in Ruhe und gemeinsam mit allen Beteiligten getroffen wird. Und auch dann sollte damit lieber bis nach Weihnachten gewartet werden. Die stressige Vorweihnachtszeit ist nicht der richtige Zeitpunkt für eine so große Veränderung, und viele Tierschutzorganisationen und Tierheime vermitteln in der Weihnachtszeit bewusst keine Tiere, um Hunden, Katzen und Kleintieren zu ersparen als „ausgediente Geschenke“ eines Tages wieder abgegeben zu werden.

  Der TASSO-Tipp für alle, die sich für tierischen Familienzuwachs entschieden haben: Nutzen Sie doch die besinnlichen Tage, um sich gründlich Gedanken über das Bevorstehende zu machen. Erstellen Sie gemeinsam Listen, auf denen Sie festhalten, was Sie alles für ihren tierischen neuen Freund benötigen. Legen Sie fest, wer welche Aufgaben übernehmen wird, und bereiten Sie sich gemeinsam vor. Wenn im neuen Jahr wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, kann die Suche nach Ihrem vierbeinigen Freund losgehen. Schauen Sie sich dann vor allem auch in Tierheimen oder in unserem Online-Tierheim shelta um. Dort warten tausende Tiere auf ihre eigene liebevolle Familie. Eine, die ihnen nach reichlicher Überlegung ein Zuhause für immer bieten kann.

          
  © Copyright TASSO e.V.

 

 

Kastrationspflicht beschlossen!

Das Land Thüringen hat im Mai 2016 die Kastrationspflicht für Katzen, die Freilauf haben, beschlossen. Diese Regelungen gibt es bereits auch in den Ländern Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.
Um die Umsetzung dieser Verordnung müssen sich die Landkreise und kreisfreien Städte kümmern und entsprechende Gebiete für die Kastrationspflicht festlegen, in denen die Katzenpopulation groß und von Unterernährung und Krankheiten gefährdet sind.
In einigen Regionen in Thüringen dürfen Katzen nun nur noch ins Freie, wenn sie kastriert sind. Damit soll die unkontrollierte Vermehrung verhindert werden. Ein Kater kann innerhalb einer Nacht bis zu 30 Katzen decken.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt hat die Förderung für Tierschutzvereine, die Mitglied in Deutschen Tierschutzbund sind, für ein Katzenkastrationsprojekt zur Durchführung einer Studie “Wissenschaftlich praktische Untersuchungen zur Nachhaltigkeit der Kastration als Maßnahme zur Eindämmung der Überpopulation von herrenlosen bzw. vermeintlich herrenlosen, verwildert lebenden Hauskatzen” ausgeschrieben.

Bleibt zu hoffen, dass im Ergebnis dieser Studie auch in Sachsen-Anhalt die Kastrationspflicht eingeführt wird.

 

 

Das Risiko reist mit – TASSO rät weiterhin vom Urlaub mit Hund in Dänemark ab
     
Schon die Verwicklung in einen einzigen Beißvorfall in Dänemark kann unter Umständen Hundeleben kosten: Trotz einer Überarbeitung des strengen Hundegesetzes von 2010 rät TASSO e.V. Hundehaltern daher noch immer von einem Urlaub in Dänemark ab.
Zwar ist es seit 2014 nicht mehr gestattet, dass Grundstückseigentümer unter bestimmten Voraussetzungen freilaufende Hunde auf ihrem Gelände erschießen, dennoch zeichnet sich Dänemark noch immer durch strenge Regelungen aus. Besonders betroffen sind 13 als gefährlich eingestufte Hunderassen (eine Liste finden Sie am Ende dieses Newsletters). Tiere dieser Rassen dürfen in Dänemark weder gezüchtet noch gehalten noch eingeführt werden. Bringen Touristen diese Hunde mit, müssen sie damit rechnen, dass ihre Vierbeiner im schlimmsten Fall getötet werden. So kann es auch Tieren ergehen, die einer der im Gesetz genannten Rasse lediglich ähneln. Im Zweifel müssen Tierhalter beweisen, dass ihr Hund keiner dieser Rassen angehört. Besonders schwierig wird das bei Mischlingen.
Für Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO, sind Rasselisten grundsätzlich eine haltlose Maßnahme: „Hunde pauschal aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit als gefährlich einzustufen, ist willkürlich und wissenschaftlich unhaltbar. Rasselisten, ganz gleich ob in Dänemark oder Deutschland, gaukeln lediglich eine Scheinsicherheit vor, leisten aber keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden.“
Ein Beißvorfall kann mit der Tötung enden
Weiterhin dürfen auch Hunde, die auf dänischem Boden in einen Beißvorfall verwickelt werden, sichergestellt und getötet werden. Diese Regelung betrifft alle Hunde, nicht nur die sogenannten gefährlichen Rassen. Seit dem 1. Juli 2014 entscheiden nicht mehr Polizeibeamte, sondern sogenannte „dog experts“ (Hundesachverständige) darüber, ob das betreffende Tier getötet wird. Dennoch ist auch nach mehr als zwei Jahren noch nicht festgelegt, welche Ausbildung diese Experten haben müssen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, gegen die Tötung des Tieres zu klagen, eine rechtzeitig eingereichte Klage hätte dann eine aufschiebende Wirkung auf die Tötung.
Offiziellen Angaben des dänischen Landwirtschaftsministeriums zufolge wurden bisher über 600 Hunde auf Basis des Hundegesetzes getötet, die dänische Organisation fairdog schätzt diese Zahl jedoch weitaus höher ein.
Fernbleiben erhöht den Druck auf die Regierung
Hundehalter, die ihren Urlaub in Dänemark verbringen möchten, sollten sich zum Schutz ihrer Tiere vorab umfangreich informieren. Besonders zu beachten ist die Pflicht, Hunde an den Stränden zwischen dem 1. April und dem 30. September an der Leine zu führen. Weiterhin ist das Mitbringen der Vierbeiner in Restaurants in Dänemark nicht erlaubt.
Grundsätzlich rät TASSO allerdings von einem solchen Urlaub ab, solange die Regelungen in Dänemark nicht grundlegend verändert werden. Auch wenn die meisten Urlaube problemlos ablaufen werden: In einem unglücklichen Fall kann es schnell zu Schwierigkeiten kommen, die mit der Tötung des geliebten Haustieres enden könnten. Daher sollten Sie dieses Risiko gar nicht erst eingehen. Weiterhin zeigen Hundehalter – auch wenn sie kleine, sogar in den Augen der dänischen Gesetzgeber völlig unproblematische Hunde haben – mit ihrem Fernbleiben Solidarität mit dänischen Hundehaltern und erhöhen den Druck auf die Regierung, die strengen Regeln zu überarbeiten. Schließlich ist der Tourismus in Dänemark ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Diese Hunde und Mischlinge dieser Rassen gelten in Dänemark als gefährlich. Sie dürfen nicht gehalten, nicht gezüchtet und nicht eingeführt werden:

American Bulldogs, American Staffordshire Terrier, Boerboels, Dogo Argentinos, Fila Brasileiros, Kangals, Kaukasische Owtcharkas, Pitbull Terrier, Sarplaninacs, Südrussische Owtcharkas, Tornjaks, Tosa Inus  und Zentralasiatische Owtcharkas

Weitere Informationen zur dänischen Hundegesetzgebung finden Sie auf der Homepage des dänischen Außenministeriums.

© Copyright TASSO e.V.

 

 

Plastikmüll ist eine Bedrohung für Tier, Mensch und Umwelt
     
        
Beim Spazierengehen durch den Wald sehen wir es immer wieder: An vielen Stellen liegt Abfall, den Menschen achtlos in der Natur entsorgt haben. Plastiktüten, Verpackungsmaterial, Bauschutt – vieles, dessen Entsorgung etwas aufwendiger oder mit Kosten verbunden ist, wird in die Natur geworfen. Das ist nicht nur für die Umwelt und Wildtiere gefährlich, es kann auch für Haustiere zum Problem werden. So ist vor kurzem in Franken eine Katze in einer leeren Dose steckengeblieben.  Die Katze klemmte bis zu den Schultern in dieser Dose fest und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Zum Glück fand eine Autofahrerin das Tier und half ihm.

Auch viele Kühe leiden unter der Umweltverschmutzung. So hat zum Beispiel fast jede Kuh Plastik im Magen. Tiere, die im Stall gehalten werden, sind dabei sogar noch stärker betroffen als Weidetiere. Denn wenn der Bauer Gras mäht und dieses schreddert, zerkleinert er dabei auch den Müll, den Menschen auf der Wiese hinterlassen haben. Die Kühe fressen das Heu und damit auch das Plastik.

Gewaltige Müllstrudel in den Ozeanen

Aber es sind nicht nur weggeworfene Gegenstände in unseren Wäldern, die für Tiere zur Gefahr werden. Ein großes Problem für unsere Umwelt und letztlich auch für uns Menschen ist vor allem der massive Einsatz von Plastik. Darauf machen immer wieder Umweltschutzorganisationen aufmerksam und dabei nennen sie erschreckende Zahlen: Mehr als sechs Millionen Tonnen Müll – das meiste davon Plastik – landen jedes Jahr im Meer. Die Ozeane sind längst voll mit Kunststoff. Es gibt teilweise mehr Plastik im Wasser als Plankton, und es existieren Müllstrudel, die so groß wie Mitteleuropa sind. Der Müll besteht nicht nur aus Tüten, sondern auch aus Halterungen von Sixpacks, PET-Flaschen, Feuerzeugen und Fischernetzen. Diese Liste lässt sich fortführen bis hin zu kleinen Mikroplastikpartikeln, die der Zahnpasta beigesetzt werden, damit die Zähne weißer werden. Diese Partikel geraten in Meer, binden Chemikalien und werden von den Meeresbewohnern gefressen.

Für die Fische, Vögel und Säugetiere in den Ozeanen ist dieser Müll längst ein riesiges Problem. Seevögel verenden, weil sie festhängen, Schildkröten verschlucken Tüten, die sie fälschlicherweise für Quallen halten, und Fische fressen Unmengen der kleinen Plastikteilchen. Dadurch haben sie zwar einen vollen Magen, verhungern allerdings gleichzeitig, weil sie keine Nahrung zu sich nehmen. Auch vor der deutschen Küste ist das Müllproblem längst angekommen. Zum Beispiel treiben auf der unbewohnten Nordseeinsel Mellum jährlich mehrere Tonnen Müll an, die kostenintensiv entsorgt werden müssen.

Ein Baustein im Kampf gegen diese gigantische Umweltverschmutzung, deren Folgen uns alle bedrohen, besteht darin, den Verbrauch von Plastiktüten einzudämmen. In diesem Jahr hat der Handel in Deutschland umgedacht – Tüten werden in vielen Geschäften nur noch gegen eine Gebühr von etwa 20 Cent herausgegeben, eine Supermarktkette will sie sogar vollständig aus dem Sortiment nehmen. Das alleine wird die Ozeane und das Ökosystem aber nicht retten können. Naturschützer fordern daher strenge Maßnahmenkataloge, die sich an die Industrie und die Bürger richten. Beispielsweise wird gefordert, dass Schiffsmüll grundsätzlich nicht mehr im Wasser entsorgt werden darf. Bislang gibt es vielerorts lediglich das Verbot, Plastik ins Meer zu werfen. Weiterhin müssen Lösungen für die bereits vorhandene Verschmutzung gefunden werden und der Einsatz von Plastik muss reduziert werden. Nur zusammen können diese Maßnahmen helfen, das Ökosystem zu retten, die Wildtiere, unsere Haustiere und schlussendlich auch uns.

Der Wandel beginnt bei uns selbst

Neben der Forderung nach strengeren Regeln bleibt also nur zu hoffen, dass noch mehr Menschen bewusst mit ihrem Plastikmüll umgehen. Dazu gehört es, möglichst wenig zu verursachen. Auch wenn es zum Beispiel bei der Entsorgung des Hundekots derzeit kaum Alternativen gibt. In vielen anderen Bereichen gibt es bereits einfache Lösungen. Zum Beispiel Stofftaschen statt Plastiktüten und Recycling statt wilder Müllentsorgung. Das alleine reicht vielleicht nicht aus, um die Problematik in den Griff zu bekommen, es ist im Kleinen aber schon mal ein ganz großer Schritt.
     
© Copyright TASSO e.V.

 

In der Rubrik "Aktuelles" lesen Sie wichtige Hinweise zum Thema "Hundesitting - Wer haftet im Falle eines Falles"

 

Hier finden Sie eine Pressemitteilung des Europäischen Parlaments vom 08.03.2016 zur besseren Bekämpfung von Tierseuchen.

 

 

TASSO-Erfolg auf EU-Ebene:
Klare Mehrheit der Europaabgeordneten fordert Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht

Liebe Tierheime und liebe Tierschutzorganisationen,
liebe Tierfreunde,

am 25.02.2016 wurde im Plenum des Europaparlaments in Brüssel erfolgreich über einen einheitlichen Antrag fast aller politischen Fraktionen abgestimmt: Die EU-Kommission wird aufgefordert, eine EU-weite Harmonisierung der Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren herzustellen.

Hauptargument für diesen Schritt ist die Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier, die mit einem auch weiterhin zunehmenden illegalen Welpenhandel einhergeht. Sogenannte Wühltischwelpen sind fast immer schwer erkrankt, auch an ansteckenden Krankheiten. Zudem werden sie unter extrem schlechten Bedingungen transportiert, die eine Verbreitung von Krankheiten weiter fördern. Schlussendlich sterben sie häufig nach wenigen Wochen, da sie nicht geimpft und entwurmt sind.

„Wir fordern bereits seit 2010 eine solche Maßnahme und haben daher in einer interdisziplinären Expertengruppe (CAROdog/cat) in Brüssel die Machbarkeit mit einem konkreten Konzept für ein solches EU-weites System bewiesen“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Wir zeigen, wie mit allen zu ergreifenden Maßnahmen eine EU-weite Harmonisierung erreicht werden kann und sind somit die einzige Organisation, die nicht nur ein solches EU-weites System fordert, sondern sogar eine konkrete Lösung anbietet“, so Philip McCreight weiter. Jetzt folgt die Umsetzungsarbeit für das Konzept – ebenfalls unter maßgeblicher Mitwirkung von TASSO.

TASSO konnte im Rahmen der Konzepterstellung seine mehr als 30-jährige Erfahrung mit dem größten Heimtierregister Europas zielführend einbringen und unter anderem nachweisen, dass die Maßnahme der Kennzeichnung und Registrierung auch wirtschaftlich nicht nur sinnvoll, sondern geradezu geboten ist. „Wir vermitteln jährlich rund 60.500 entlaufene Tiere an ihre Halter zurück, und ersparen den Tierheimen somit Kosten in Höhe von 11 Millionen Euro, da diese Tiere dort nicht versorgt werden müssen. Wären deutschlandweit alle Haustiere bei TASSO registriert, könnten wir Tierheime sogar um 27 Millionen Euro jährlich entlasten“, fasst Philip McCreight die wirtschaftlichen Vorteile zusammen.

TASSO begrüßt somit das Ergebnis dieser Abstimmung im Interesse der Gesundheit für Mensch und Tier, insbesondere jedoch auch im Interesse der kranken Welpen, die zu früh den Müttern entrissen und weite Strecken transportiert werden. Auch ist das Ergebnis im Interesse der geschundenen Muttertiere, die unter unsäglichen Umständen zur Zucht gezwungen werden, im Interesse aller verloren gegangenen Tiere und deren verzweifelten Halter, und schließlich im Interesse aller chronisch überfüllten Tierheime. „Der Heimtierschutz in Europa ist einen großen Schritt weitergekommen. Wir bleiben am Ball“, sagt Philip McCreight abschließend.

Weitere Informationen

Die Zusammenfassung des Konzeptes der Expertengruppe (CAROdog/cat) finden Sie hier:
www.tasso.net/Europapolitik/TASSO-Erfolg-auf-EU-Ebene


Das TASSO-Team hält Sie auf dem Laufenden und wünscht alles Gute.